Die Herausforderung

Die geplante Rekonzeption knüpft an die Geschichte des Instruments an, übernimmt noch vorhandene Teile des ursprünglichen Instruments von 1808 und ist gleichermaßen spätbarocken wie frühromantischen Klangidealen verpflichtet, somit ideal für die Interpretation etwa der Werke von Bach, Mendelssohn Bartholdy und Brahms.

Für vielfältige konzertante Aufgaben und musikalisch hochwertige Gottesdienstbegleitung ist eine dementsprechend breite Klangpalette vorgesehen, dies unter spezieller Einbeziehung der frühromantischen Bestrebungen zur Dynamisierung der Orgel: Der charakteristische Klang der Wiener Physharmonika wird erstmalig im Kontext eines größeren Instruments wieder auferstehen. Damit wird dieses Instrument ganz neue künstlerische Möglichkeiten eröffnen.

Das unter der Beratung eines international besetzten Expertengremiums entwickelte Angebot des Orgelbauunternehmens Markus Lenter – eines ausgewiesenen Spezialisten für die klanglichen Vorgaben – ermöglicht die Realisierung dieses wegweisenden Konzepts.

Schon im Jahre 1808 wurde die Orgel durch großzügige Aufwendungen privater Spender finanziert. Ähnlich sind wir auch heute wieder auf Ihre Unterstützung angewiesen.